Aktuelles

Erfahre hier, was aktuell los ist rund um das schönste Hobby im Universum.

Der Himmel im März 2024

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Der innerste Planet Merkur ist immer nur einige Tage in der Abend- oder Morgendämmerung sichtbar. Darum gibt es viele Sternfreunde die ihn trotz jahrelanger Beobachtung noch nie gesehen haben. Diesen Monat gibt der flinke Planet eine besonders gute Abendsichtbarkeit. Ab der Monatsmitte ist der –1m1 helle Merkur etwa ab 19Uhr tief über westlichen Horizont zu sehen. Erfahrene Beobachter können ihn vielleicht schon einige Tage eher finden. Merkur ist dann bis zum Monatsende aufzufinden wobei seine Helligkeit im Laufe der Zeit deutlich auf +1m1 abfällt. Am 11. kann ein geübter Sternfreund versuchen die sehr schmale Mondsichel etwa 6° über Merkur zu finden. Auch Jupiter ist noch am Abendhimmel zu sehen. Seine Helligkeit geht leicht auf –2m1 zurück und seine Untergänge finden deutlich vor Mitternacht statt. Am 13. ist der zunehmende Mond nahe bei dem Riesenplaneten. Venus ist nur noch in den ersten Tagen des Monats und unter sehr guten Bedingungen am Morgenhimmel zu finden. Danach ist sie der Sonne zu nahe und unsichtbar am Taghimmel.

Der Himmel im Februar 2024

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Zum Monatsende ist nun deutlich zu erkennen, dass die Tage wieder länger und die Nächte kürzer werden. Am Abendhimmel ist nur noch Jupiter vertreten, der mit immer noch –2m2 strahlend hell in westlicher Richtung zu sehen ist. Der Riesenplanet geht gegen Mitternacht unter und am Abend des 14. ist die zunehmende Mondsichel in seiner Nähe. Am Morgenhimmel ist unter günstigen Umständen noch die Venus zu finden. Sie geht gegen 6Uhr30 auf. Ein aufmerksamer Beobachter findet sie diesen Monat tief in den südlichen Sternbildern Schütze und Steinbock. Ihre Helligkeit ist immer noch –3m9.   

Der Himmel im Januar 2024

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Zum Jahresbeginn zeigt sich der Winterhimmel in voller Pracht. Zu keiner anderen Jahreszeit sind so viele helle Sterne am Himmel zu sehen. Und es wird früh abends schon dunkel, was dem Sternfreund viel Zeit für die Beobachtung gibt. Sobald es dunkel genug ist, ist Saturn tief über dem südwestlichen Horizont zu sehen. Er befindet sich im Sternbild Wassermann und +1m hell. Er geht etwa 20 Uhr unter und zum Monatsende verschwindet er in der heller werdenden Dämmerung. Am Abend des 14. ist die zunehmende Mondsichel einige Grade südlich des Ringplaneten zu sehen. Jupiter ist hoch im Süden als strahlend heller Stern zu finden. Er befindet sich im Sternbild Widder, ist –2m5 hell und kann bis weit nach Mitternacht am westlichen Himmel gesehen werden. Am Abend des 18. befindet sich der zunehmende Halbmond nur ca. 2,5° nördlich von Jupiter. Ein Stück östlich, also links von Jupiter, im Sternbild Stier, ist der bekannte Sternhaufen Plejaden leicht zu sehen. Etwa auf halber Strecke zwischen Jupiter und Plejaden befindet sich der entfernte Planet Uranus. Mit einem Fernglas und einer Himmelskarte kann der +5m7 helle Gasplanet mit etwas Übung leicht identifiziert werden, was für Sternfreunde eine spannende Angelegenheit ist. 

Frühaufsteher können die Venus bewundern, die mit –3m9 ab ca. 6Uhr am Morgenhimmel glänzt. Am 6. bewegt sie sich in 6° nördlichem Abstand an Antares, dem Hauptstern des Skorpions vorbei, und am 8. ist die abnehmende Mondsichel bei ihr. Vom 4. bis 14. ist Merkur ebenfalls morgens sichtbar. Der –0m1 helle Planet ist ab 7Uhr südöstlich der Venus auffindbar. Am 9. gibt es einen schönen Anblick, wenn die sehr dünne Mondsichel mit Merkur und Venus ein Dreieck bilden. Am 22. wird der +4m6 helle Stern 136 Tau vom etwa zu 90% vollen Mond bedeckt. Gegen 19Uhr30 verschwindet der Stern hinter der unbeleuchteten Mondseite und taucht etwa 20Uhr40 an der hellen Seite wieder auf. Um dies erfolgreich zu beobachten, ist ein Fernglas oder ein kleines Fernrohr nötig.

   

Der Himmel im Dezember 2023

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Das Jahr geht zu Ende. Der Sternhimmel ähnelt nun demjenigen des Jahresanfangs. Am 22. erreicht die Sonne den Winterpunkt. Dann ist die längste Nacht. Nach Einbruch der Dunkelheit sind die beiden großen Planeten Saturn und Jupiter am Abendhimmel zu sehen. Saturn ist nur noch +1m hell und geht gegen 22Uhr unter. Am 17. ist der zunehmende Mond in seiner Nähe. Jupiter ist mit –2m6 noch sehr auffallend. Er ist bis 4Uhr morgens zu sehen. Der etwa ¾ volle Mond ist am 22. bei ihm. Venus ist nach wie vor Morgenstern. Doch sie bewegt sich in immer südlichere Abschnitte der Ekliptik, so dass die Beobachtungsbedingungen sich verschlechtern. Ab ca. 5Uhr ist die –4m0 helle Venus tief über dem südöstlichen Horizont auffindbar. Am 8. befindet sich die abnehmende Mondsichel ca. 3,5° südlich von unserem inneren Nachbarplaneten.     

Fly me to the moon!

Während der partiellen Mondfinsternis am 28. Oktober machte Jessica Berendes mit einem Smartphone durchs Teleskop dieses Bild eines Flugzeuges vor dem Mond. Man könnte meinen, das Flugzeug wäre tatsächlich auf einer Reise zum Mond.

Gewaltige Ausbrüche auf der Sonne

Peter Becker machte am 14. Juni 2023 beeindruckende Aufnahmen von Protuberanzen und Sonnenflecken mit einem H-alpha Filter. Durch den Vergleich von Aufnahmen zu verschiedenen Zeitpunkten kann die Entwicklung des „Sonnenwetters“ verdeutlicht werden. Das linke Bild entstand um 8:37 Uhr und das rechte um 07:31 Uhr.

Stürmisches Wetter auf der Sonne

Täglich sind zurzeit auf der Sonne Sonnenflecken, Flares und Protuberanzen zu sehen. Dieses Bild machte Peter Köchling am 27. Mai 2023 mit dem Sonnenteleskop unserer Arbeitsgemeinschaft.

Die Erschaffung der Welt

Text und Zeichnung von Jürgen Behler.

Der Winterhimmel über der Geseker Feldflur

Diese stimmungsvollen Fotos machte Jürgen Behler mit einer Belichtungszeit von nur 10 Sekunden.

Die Sonne weiterhin aktiv!

Diese Protuberanzen fotografierte Peter Köchling am 01.09.2022 mit dem Sonnen-Teleskop unserer Arbeitsgemeinschaft.

Aber Hal(l)o!

Jürgen Behler machte mit seinem Smartphone ein prächtiges Foto eiens Halos um unsere Sonne. Die Sonne verdeckte er hinter den Blättern eines Baumes um den "umgekehrten Regenbogen ohne Regen" besser zu fotografieren.

Die Sonnenaktivität steigt rasant!

Diese Sonnenfleckengruppe fotografierte Peter Becker am morgen des
8. September 2021. Um die Flecken selbst ist sogar die Granulation zu sehen.